Wärmepumpen lassen sich bei entsprechender Auslegung (gegebenenfalls einzelne Heizkörper in der Dimensionierung der Abstrahlfläche zu Wohnraumgröße anpassen), häufig auch ohne große Optimierung und wirtschaftlich trotzdem sinnvoll, in Bestandsobjekte implementieren.
Der Schlüssel dazu ist die Energieeffizienz, die bei Öl um 0,7 bei Gas um 0,9 und bei Wärmepumpe bei 3 bis 4 liegt.

Vor Entscheidung zur Umrüstung, als „Faustformel“ zuvor den individuellen Wärmeverbrauch auf Wohnfläche umgerechnet ermitteln, was sich auf Basis der Heizkosten vergangener Jahre unter Berücksichtigung des Wirkungsgrad der benutzten Heizung (z.B. Öl = 9,8 KW p. Liter Verbrauch x Faktor 0,7),  leicht machen lässt.
Hierbei nach Abzug der Heizleistung für Warmwasserbereitung (wenn Warmwasserbereitung über Heizung erfolgt), durchschnittlich 1.000 KWh pro Person kalkuliert, den Energieverbrauch für eigentliche Heizwärme bestimmen, diesen dann auf beheizte Wohnnutzfläche umlegen.
Wenn das Ergebnis bei unter 100 KWh bis zu 150 KWh p/m2 ist, sollte es sich ausgehen.

 

 

*) Inhalte dienen nur der Information. So sollte man sich seine individuelle Situation vom Fachmann/Wärmepumpen Anbieter analysieren lassen.

 
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