Fixkosten sind Ausgaben, die unabhängig von der Produktionsmenge oder dem Umsatz eines Unternehmens konstant bleiben. Das bedeutet, auch wenn die Produktion erhöht oder gesenkt wird, bleiben Fixkosten unverändert. Typische Beispiele sind Mietkosten für Gebäude, Gehälter von festangestellten Mitarbeitern, Versicherungsprämien und Abschreibungen auf Anlagen.
Fixkosten bilden die Grundlage der betrieblichen Kostenstruktur und müssen auch dann gedeckt werden, wenn keine oder nur geringe Umsätze erzielt werden. Sie stellen daher ein wirtschaftliches Risiko dar, da sie die finanzielle Belastung eines Unternehmens erhöhen und weniger flexibel anpassbar sind als variable Kosten. Gleichzeitig ermöglichen Fixkosten jedoch erst die langfristige Aufrechterhaltung der betrieblichen Leistungsfähigkeit, etwa durch den Betrieb von Produktionsanlagen oder die Sicherstellung qualifizierter Arbeitskräfte. In der Kostenrechnung spielen sie eine wichtige Rolle bei der Berechnung der sogenannten Fixkostendegression: Je mehr produziert wird, desto geringer werden die Fixkosten pro Einheit – ein Effekt, der die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen kann. typischen weitere Beispiele sind Leasingraten, Lizenzgebühren oder Grundgebühren für Strom und Telefon.
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