Die Projektentwicklung in Produktionsbetrieben folgt einem strukturierten Ablauf, um neue Produkte, Prozesse oder Anlagen sicher, termingerecht und in geforderter Qualität in die Serie zu überführen. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Schnittstellen abzustimmen und einen stabilen Serienstart sicherzustellen.

Ausgangspunkt bildet eine klare Projektdefinition mit definierten Zielen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen. In Anlauf- und Kick-off-Besprechungen werden Erwartungen, Zeitpläne und Rollen abgestimmt.

Auf Basis eines Prozessflussdiagramms werden potenzielle Risiken mittels Prozess-FMEA identifiziert und präventiv abgesichert. Daraus leiten sich Control Plans, Prüfkonzepte und Arbeitsanweisungen ab, die die Qualität im Prozess sicherstellen.

Ergänzend werden Nacharbeitskonzepte definiert, um Abweichungen kontrolliert zu behandeln. Vor der Serienfreigabe erfolgen interne Vorabnahmen und Leistungstests, bei denen Prozessfähigkeit, Taktzeit und Stabilität überprüft werden.

Die Endabnahme markiert den formalen Projektabschluss und mündet im SOP (Start of Production). Eine strukturierte Nachbetrachtung stellt sicher, dass Erfahrungen aus dem Projekt in zukünftige Vorhaben einfließen.

 

  1. Anlaufbesprechungen, Schnittstellenvereinbarungen
  2. Prozessflussdiagramm, FMEA hinsichtlich Prozessabsicherung
  3. Controlplan, Prüfkonzepte
  4. Arbeitsanweisungen,
  5. Nacharbeitskonzept, Nacharbeitsmatrix
  6. Vorabnahme,
  7. Leistungstest,
  8. Endabnahme,
  9. SOP (Start of Production)

Checkliste Projektablauf

 

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