BEP - Break Even Point 

Gewinnschwelle oder auch Mindestabsatz

Bei welchem Umsatzvolumen wird eine Vollkostendeckung erzielt

Beinhaltet:

 

Der Break-even-Point (BEP) zeigt jene Absatzmenge oder jenes Umsatzniveau, ab dem ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet – alle Kosten sind vollständig gedeckt. Unterhalb dieses Punktes arbeitet das Unternehmen defizitär, darüber hinaus beginnt es, Gewinne zu erzielen.

Der BEP ist ein zentrales Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung, da er Unternehmen hilft, die erforderliche Absatzmenge zu bestimmen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Er liefert damit wichtige Hinweise für Preisentscheidungen, Produktionsplanung und strategische Unternehmenssteuerung.

Um den Break-even-Punkt realistisch zu bestimmen, werden nicht nur die klassischen Fix- und variablen Kosten berücksichtigt, sondern auch kalkulatorische Kosten wie Abschreibungen, Zinsen sowie ein angemessener Unternehmerlohn. Diese zusätzlichen Positionen stellen sicher, dass die Gewinnschwelle nicht nur buchhalterisch, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ermittelt wird.

Ein niedriger Break-even-Punkt ist für Unternehmen meist vorteilhaft, da er zeigt, dass bereits bei vergleichsweise geringer Absatzmenge eine Kostendeckung erreicht werden kann und dadurch das betriebliche Risiko sinkt.

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